Abenteuer im ...

08.06.13

... Regenbogenland

von Claudia (Einleitung von mir)

 

Diese Serie haben sich schon viele meiner Besucher auf meiner Seite gewünscht - leider konnte ich auf Grund mangelnder Erinnerung nichts dazu schreiben, obwohl ich sicher bin, sie gesehen zu haben. Es ist schon schade genug, dass "Indian River" so stiefmütterlich von mir behandelt wurde, dies wollte ich nicht noch einmal tun.

Claudia hingegen hat meinen Aufruf nach neuen Autoren für neue Serien beherzigt und stellte mir und Euch ihre Erinnerungen an diese Serie zu Verfügung - vielen Dank hierfür!

Kanadische Serien sind ja leider, was die Veröffentlichung auf DVDs angeht, Mangelware, sogar im eigenen Land. Dies betrifft ja nicht nur "Indian River" oder "Abenteuer im Regenbogenland", "Matt und Jenny",  sondern auch die sehr beliebten "Strandpiraten". Wollen wir hoffen, dass sich da bald etwas ändert.

Und hier sind sie nun - Claudias Erinnerungen an "Adventures in rainbow country":

 

Als kleines Mädchen in den Sechzigern bzw. Siebzigern galt meine große Liebe den Indianern. Kein Wunder, waren doch die ersten Filme, die ich im Kino sehen durfte, die guten alten Winnetou-Filme mit Pierre Brice. Nur wurmte es mich damals schon, dass Winnetou blaue Augen hatte … Ein "echter" Indianer musste tief schwarze Augen haben – bei "Abenteuer im Regenbogenland" wurde ich dann fündig und war zum ersten Mal in meinem Leben schwer verliebt …

Diese Serie wurde Anfang der siebziger Jahre bei uns in Deutschland im Vorabendprogramm ausgestrahlt und war eine meiner absoluten Lieblingssendungen!

Die Hauptpersonen waren ein ca. 15-jähriger Junge mit Namen Billy Williams (gespielt von Stephen Cottier), der mit seiner Schwester Hannah (Susan Conway) und seiner Mutter Nancy (Lois Maxwell, die etwa zur gleichen Zeit auch die Miss Moneypenny in alten James Bond-Filmen spielte und daher für höhere Einschaltquoten sorgte) in einem schnuckeligen Holzhaus am Lake Huron in dem kleinen kanadischen Ort Whitefish Falls lebte.

 


Billy


Nancy


Hannah

 

Mr. Williams war angeblich bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen, was seine Familie aber nicht glaubte  – sie hoffte immer noch, er werde eines Tages wiederkommen. Zur Familie gehörte auch noch der Collie Run.

 

Mit von der Partie war dann noch Billys bester Freund Pete, in der Serie ein Indianer vom Stamme der Ojibwa (in Wirklichkeit ein Cree-Indianer mit Namen Buckley Petawabano). Billy und Pete erlebten – manchmal mit, manchmal ohne die kleine Schwester Hannah – viele spannende Abenteuer im kanadischen Busch. Sie jagten Ganoven, wurden in einer Höhle verschüttet und auf dramatische Weise gerettet; einmal wurde Hannah sogar "gewaltsam" von einem Zirkusclown adoptiert.

 Zu den Freunden der Familie zählten noch Roger Lemieux, ein Reporter, (gespielt von Albert Millaire), Dennis McGubgub (Wally Koster, der leider bereits 1975 verstarb) und Dougall McGregor (Alan Mills, auch als Komponist tätig). Diese hatten oft alle Hände voll zu tun, um Billy, Pete und Hannah aus irgendeiner misslichen Lage zu befreien …

Foto links: Pete

Ich erinnere mich gut, dass ich für diese Serie alles andere stehen- und liegen ließ – ich glaube, ich habe keine Folge verpasst. Pete war mein absoluter Liebling, ging es ihm gut, ging es mir gut, musste er leiden, war ich völlig verzweifelt. Damals war ich ungefähr 12…

 Es gab ein deutschsprachiges Filmbuch aus dem Jahre 1971 mit dem Titel "Abenteuer im Regenbogenland – Das Geheimnis der blauen Berge". Klar, dass ich das damals haben musste – und ich besitze es noch immer. Bei Amazon wurde es eine Zeit lang angeboten, aber es ist inzwischen, so glaube ich jedenfalls, vergriffen.

Die Serie wird in Kanada von Zeit zu Zeit wiederholt und erfreut sich dort immer noch einiger Beliebtheit.

 


Dougall McGregor


Roger Lemieux


Dennis McGubgub

 

Im August 2006 organisierten kanadische Fans ein Treffen, zu denen einige Mitglieder der alten Filmcrew tatsächlich erschienen! Treffpunkt war – wo sonst? – Whitefish Falls in Ontario. Man schwelgte in Erinnerungen und verbrachte ein paar schöne, gemeinsame Tage. Mehr dazu auf dieser Seite.

 

Lois Maxwell (Jahrgang 1927) verstarb im Jahre 2007 und lebte bis zu Ihrem Tod bei ihrem Sohn in Australien.

Stephen Cottier (geboren 1952 in Rhodesien) lebt heute in British Columbia/Kanada, ist verheiratet und hat eine erwachsene Tochter. Von weiteren Kindern ist nichts bekannt.

Buckley Petawabano (geb. 1950) hat drei Töchter und eine nicht unbeträchtliche Anzahl Enkelkinder. Er spielte noch Mitte der siebziger Jahre in ein paar Filmen den – wie kann es anders sein - Indianer, konnte aber an seinen Erfolg im "Regenbogenland" nicht anknüpfen.

Susan Conway war dann auch noch einige Jahre lang im Filmgeschäft tätig, was sie heute tut, weiß ich leider nicht.

 

Vielleicht haben andere "Regenbogenfans" ja noch weitere Informationen, so dass man das Bild vervollständigen kann.
 

Soweit zu den Erinnerungen und Recherchen von Claudia. - Die Serie war offenbar auch bei uns sehr beliebt, was auch die Veröffentlichung zweier Fernsehbücher und eines Quartetts, aus dem auch zum Großteil diese Bilder stammen, beweist. Wer sich dafür interessiert oder Erinnerungen auffrischen will, kann hier stöbern.

Wer Claudia schreiben will, kann dies gern tun:



 

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