Frei Geboren

17.04.17

Die Löwin Elsa und ihre Abenteuer

Fotos: Screenshots aus den DVDs (mit freundlicher Genehmigung von Pidax-Film)

 

Wie einige meiner Homepagebesucher wissen, war ich als kleines Mädchen ein Riesenfan von "Daktari". Diese Liebe ging so weit, dass ich mir im Internet den Nickname "Paula Tracy" zulegte. Afrika und seine Tierwelt fand ich absolut faszinierend, und obwohl ich, was große Tiere anging, immer eher ängstlich war, so träumte ich doch davon, es nicht zu sein und die gleichen Abenteuer zu erleben wie Paula.

Als 1976 in der ARD dann die Serie "Frei geboren" startete, war ich wie elektrisiert, hatte ich doch schon den Film über die Löwin Elsa und ihre "Adoptiveltern", das Ehepaar George und Joy Adamson, gesehen – mit Virginia McKenna und Bill Travers, auch im wahren Leben ein Ehepaar.

Nun, ganz so faszinierend wie "Daktari" fand ich  "Frei geboren" dann doch nicht, das war aber bestimmt meinem fortgeschrittenen Alter geschuldet. Die Sonntagnachmittage verbrachte ich öfter in der Jugend-Disco nebenan, wo auch schon 15jährige rein durften.

 

Trotzdem schaute ich wohl die meisten Folgen, konnte mich aber erstaunlicherweise an keine einzige im Detail erinnern, als ich die DVDs sichtete.

 

 
 

Die Serie basiert auf dem gleichnamigen Buch von Joy Adamson, die eigentlich Österreicherin war. Sie wanderte in den 30er Jahren nach Afrika aus und heiratete 1944 George Adamson, der ein Tierreservat in Kenia leitete. Es war ihre dritte Ehe. Joy Adamson war u. a. auch eine begabte Malerin.

Mitte der 50er Jahre brachte George Adamson drei mutterlose Löwenbabies nach Hause, eines davon, Elsa, blieb bei den Adamsons. Joy Adamson zeichnete die gemeinsame Zeit mit Elsa genauestens auf, auch die Umgewöhnung an die Freiheit nach zwei Jahren unter Menschen war ein Thema im Buch "Born Free". Joy schrieb noch weitere Bücher, u. a. auch die Geschichten von Elsa und ihren drei Löwenbabies.

Joy und George Adamson trennten sich 1970, blieben aber verheiratet. Joy Adamson wurde 1980 von einem ehemaligen Mitarbeiter ermordet, ihr Mann George starb neun Jahre später bei einer Schießerei (Quelle dieser Infos: Wikipedia).

 

 

Aber zur Serie: Dargestellt wird das Alltagsleben des kinderlosen Ehepaars Adamson, das in Afrika ein Tierreservat leitet. Dabei kümmert sich Joy Adamson vor allem um verletzte und mutterlose Tiere, die sie aufpäppelt und dann wieder der Freiheit der Wildnis überlässt. Das  liebste "Pflegekind", die Löwin Elsa, spielt natürlich eine besondere Rolle. George Adamson kämpft vor allem gegen Wilderer.

George Adamson wurde von Gary Collins und Joy Adamson von Diana Muldaur gespielt. Insbesondere Diana Muldaur dürfte den meisten Serienfans bekannt sein – u. a. durch ihre Rollen in "Die Macht des Geldes" und "Raumschiff Enterprise – das nächste Jahrhundert". Beide fand ich zwar nicht so gut besetzt wie den Film, aber ich war schnell ziemlich verliebt in Gary Collins :-). Besonders Diana Muldaur fand ich ein wenig zu elegant für die Rolle. Eine ständige Nebenrolle spielte Hal Frederick als Georges Assistent Makkede. Ihn  kennt man z. B. aus den "Assistenzärzten".

 

Und – natürlich – die Löwin Elsa! Ein Tier, das dem Ruf der Freiheit folgt, aber niemals vergisst, was Menschen für es getan haben. So hilft sie z. B. in der Folge "Allein in der Steinwüste" der jungen Pilotin Terri Hill (dargestellt von Susan Dey, "Partridge Familie" und "L.A. Law") nach ihrem Flugzeugabsturz und ihrem Marsch durch die Wüste und dem Kampf gegen wilde Tiere.

 

 

Auf Seite 2 geht es weiter - auch mit dem DVD-Tipp zur Serie!

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