Christopher Stone

12.06.08

Dies ist ein Artikel aus dem "Freizeit-Magazin", wahrscheinlich auch so Anfang der Achtziger Jahre erschienen. Auch diesen Artikel verdanke ich Andrea - bitte entschuldigt wie immer die Qualität der Bilder, aber wenn man überlegt, dass es sich um kleine Raritäten handelt (wo sonst im Netz gibt es Bilder von Chris Stone), sind sie vielleicht doch nicht so schlecht!

Seit "Spencers Piloten" bei uns im Fernsehen gelaufen ist, kann sich Hauptdarsteller Christopher Stone vor Fans nicht retten. Tausende lieben den großen Blonden mit dem kessen Schnauzbart und den blauen Augen. Dabei wollte der 34jährige, 1,80 m große Amerikaner, eigentlich gar kein Schauspieler werden. Sein Traum war eine große Karriere als Baseball-Star. Aber statt auf dem grünen Rasen beim "Dodgers" Baseball-Club in Los Angeles landete er in den Studios von Hollywood. Vorher jobbte er noch als Gefängniswärter, Gärtner und Aushilfskellner. Aus Langeweile besuchte er Abendkurse an der Schauspielschule. Und bekam bald seine erste Bühnenrolle. Dort entdeckte ihn ein Produzent und engagierte ihn für seine erste Hauptrolle in der Serie "Die Assistenzärzte". Ein Star war geboren.

 

Links: So sah Christopher aus, als es seine erste große Rolle bekam. Der Film, in dem er einen tapferen Soldaten spielte, nannte sich "Sabra Commando", wurde in Israel gedreht, kam aber nie in europäische Kinos. Seine Partner waren damals Karin Dor und David Janssen, den Ihr ja sicherlich als "Richard Kimble" aus der amerikanischen Serie "Auf der Flucht" kennt.

 

 

 

Kleine Drehpause beí "Die Assistenzärzte". Christopher Stone (damals noch mit ziemlich langen Haaren und ohne Bart) und seine Film-Kollegin Sandra Smith lesen in der Drehpause den Bestseller "Der Pate" ("The Godfather") von Mario Puzo, Stones Lieblingsautor.

 

Christopher Stone kam als Thomas E. Bourassa (Papa war Politiker) am 4. Oktober 1942 in Manchester (New Hampshire) zur Welt. Klein Tom, den ihr auf diesem Foto mit Mama und Papa seht, war ein liebenswerter Junge, aufgeweckt und "unheimlich frech", wie Mutter Judy heute noch sagt.

 

 

 

Dieses Foto rechts stammt auch aus seinem Familienalbum. "Tom säuft" steht kurz und trocken darunter. Schon damals spielte der kleine Blonde leidenschaftlich gern Baseball. "Er war ein Schulstar" erinnern sich ehemalige Klassenkameraden. "Schnell, wendig und mit unheimlichem Durchblick."

Als Dreizehnjähriger gehörte Christopher zum Super-Team seiner Schule in New Hampshire. Nach dem College-Abschluß ging er dann nach Los Angeles, um ein Profi beim "Dodgers" Baseball Club in Los Angeles zu werden. Vor genau zehn Jahren kam er ins sonnige Kalifornien. Und verdiente sein erstes Geld als Busfahrer für die MGM-Studios. So begann seine Karriere.

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