George

20.10.12

Daktari in der Schweiz ...

An die Serie "George" hatte ich, so glaubte ich bis vor kurzem, ganz viele Erinnerungen. Dass dies nicht so war und dass man in seiner Kindheit viele Erinnerungen in einen Topf wirft, habe ich in den letzten Tagen, als ich mich mit dieser Serie beschäftigt habe, gesehen. 

In meiner Erinnerung war George eine Art Lawinenhund in den Schweizer Bergen. Schweizer Berge – ja, das stimmte – aber Bernhardiner George war alles andere als ein Lawinenhund, im Gegenteil.

George wurde nämlich direkt aus New York importiert (heute wäre dies gar nicht mehr möglich, bei den vielen Bestimmungen ...). Jim Hunter, der Bruder von Georges Frauchen Regina, einer sehr exzentrischen New Yorker Lebedame, soll ihn einige Zeit hüten, bis Regina mal wieder Zeit für ihr "Hündchen"  hat.

 

 

Der gutmütige Jim, der einen Charterflugbetrieb in den Schweizer Bergen betreibt, nimmt George also bei sich auf und hat von nun an keine ruhige Minute mehr. 

Ich gebe es zu – für mich war nicht "George" der Held der Serie, denn eigentlich hatte ich als kleines Mädchen einen Heidenrespekt vor Hunden, vor allem, wenn sie so riesig waren wie ein Bernhardiner. Mein Held war sein Besitzer Jim Hunter, niemand anders als mein geliebter "Daktari", Marshall Thompson, der auch die Idee zu dieser Serie hatte. So spielte die Serie zwar in der Schweiz, aber "George" war in der Hauptsache eine kanadische Produktion, coproduziert von der Schweiz und Deutschland. Weitgehend mit amerikanischen und kanadischen Schauspielern besetzt, war die einzige deutsche Schauspielerin in einer ständigen Nebenrolle Erna Sellmer als Haushälterin Frau Gerber.

 

Immerhin hatte Eva Pflug einen Gastauftritt in einer ihrer doch weniger gewordenen Fernsehrollen nach der "Orion". Ebenso gaben sich u. a. Gila von Weitershausen, Horst Janson ("Der Bastian"), Ralf Wolter, Erik Pohlmann, Ursula Mellin ("Rinaldo Rinaldini") und Herbert Fux die Ehre. Hollywood-Star Zsa Zsa Gabor machte auch Bekanntschaft mit George.

 

 

Aber ich zäume das Pferd, äh, den Hund von hinten auf – worum geht es in der Serie "George" (auch bekannt als "Alles wegen George")?

Jim Hunter führt gemeinsam mit seinem Partner Walter Clark in Grindelwald in der Schweiz ein kleines Charterfluggeschäft. Er ist Junggeselle und ein angenehmer Zeitgenosse.

 

So kümmert er sich z. B. sofort bereitwillig um den kleinen Waisenjungen Freddy aus Berlin, als der zu seiner Tante Helga nach  Grindelwald fährt – die ihn aber durch ein Missverständnis nicht am Flughafen abholt. Freddy ist klein und schüchtern, fasst aber schnell Zutrauen zu Jim und vor allen Dingen zu seinem tierischen Mitbewohner, Bernhardiner George, der eine Leihgabe von Jims Schwester Regina ist.

Bis Tante Helga auftaucht, ist eine Freundschaft fürs Leben geschlossen, und Freddy und Helga gehören fortan zum Leben von Jim Hunter wie sein Geschäftspartner Walter Clark und seine Haushälterin, Frau Gerber.

 

 

 

Auf Seite 2 geht es weiter - mit weiteren  Fotos zur Serie und einer guten Nachricht!
(Screenshots aus den DVDs, © BR, SRG, Telepool, Twentieth Century Fox Home Entertainment)

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