Kim & Co.

28.09.2018

Schon mal Kim & Co. gesehen?

Bildmaterial mit freundlicher Genehmigung von Pidax-Film

Kaum zu glauben, dass es über 40 Jahre her sind, seit diese deutsch-britische Jugendserie im ZDF lief.  Bei der Erstausstrahlung war ich etwas jünger als die Hauptprotagonisten – und damals traf die Serie genau meinen Nerv.

Es war ein wenig wie "Fünf Freunde", nur ohne Timmy, und mit deutlich älteren Kindern, was mir immer besser gefallen hatte.  Ich fand es interessanter, wenn die Hauptpersonen einer Serie schon etwas älter waren, deshalb gefielen mit z. B. auch die späteren Staffeln der "Waltons" und "Unsere kleine Farm" besser als die frühen Jahre.

Die Titelmelodie von "Kim und Co." (sie wurde zum Teil gepfiffen)  war mir am meisten in Erinnerung geblieben, aber auch die Mofas (die erst in der zweiten Staffel auftauchen) und Fahrräder, viele europäische Städte und natürlich der Hauptdarsteller, Simon Fisher Turner, der damals in unzähligen Bravos aber meiner Erinnerung nach immer als "Simon Turner" geführt wurde.

 

 

Wer waren Kim & Co.? Und worum ging es? Nun, zum einen handelte es sich bei der Serie um die Verfilmung der "Detektiv Kim"-Reihe von
Jens K. Holm, einer dänischen Jugendbuchserie, die recht erfolgreich war – an  die 25 Geschichten gab es. Ob und wie genau man sich
dabei an die Vorlage hielt, kann ich nicht sagen, da ich die Bücher nie gelesen habe.

 

 

Die Hauptperson der Serie ist Kim Anderson, der schätzungsweise zwischen 15 und 17 Jahren alt ist und Abenteuerromane schreibt, die auf eigenen Erlebnissen beruhen. Zusammen mit seinen Freunden Erik, Brillo und Katja reist er im Auftrag seines Verlegers, Karl Rasmussen, durch Europa, um für seine Bücher zu werben und nebenbei auch Stoff dafür zu sammeln. Und tatsächlich – es gibt immer wieder die Gelegenheit, detektivisch tätig zu werden …

Wieso die vier fast nie in die Schule mussten und wo eigentlich ihre Eltern waren, erschloss sich mir dabei nie so ganz, aber darum ging es auch nicht …

Kim wurde von Simon Turner dargestellt, der damals auch sang und der auch auf Grund seines attraktiven Äußeren von den Mädchen meines Alters sehr angeschwärmt wurde.

Kims bester Freund Erik machte oft einen verschusselten Eindruck, er wurde von Christopher Lofthouse gespielt.

 


Erik


Brillo


Katja

 

Karl Rasmussen mit seinem Schützling Kim.

Brillo, der gern fotografierte und gut kombinieren konnte, wurde von dem Deutschen David Friedman gespielt. Das einzige Mädchen, Georgina Kean, spielte Katja, und sie beneidete ich wohl am meisten. Was für ein Leben die vier doch führten! Sie reisten quer durch Europa und klärten Kriminalfälle auf, und wenn sie mal Probleme hatten, half ihnen meist Verleger Rasmussen aus der Patsche.

Thomas Astan, ein damals relativ bekannter deutscher Schauspieler, spielte Karl Rasmussen. Thomas Astan kannte man vor allem aus Krimis wie dem "Kommissar" oder "Derrick".

Bemerkenswert war, wie seine Schauspielkarriere endete: neben u. a. Theaterwissenschaften und Psychologie studierte er auch Theologie und wurde 1996, mit 54 Jahren, zum katholischen Priester geweiht. Seit 2015 lebt er im Kloster Benediktbeuern.

 

 

Auf Seite 2 geht es weiter mit Fotos und dem DVD-Tipp zur Serie ...

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