Kleinstadtbahnhof

Auch die Nebenrollen sind mit bekannten Fernsehgesichtern besetzt, allen voran Käte Jaenicke als Trudchen, die eine echte Bereicherung der Serie darstellt, und Ohnsorg-Schauspieler Karl-Heinz Kreienbaum, der auch schon in "Polizeifunk ruft" eine sehr beliebte Nebenrolle hatte und bis ins hohe Alter auf dem Bildschirm präsent war. Schließlich soll auch Karin Buchholz nicht unerwähnt bleiben, die als Tochter Uschi  für Wirbel sorgt und noch in diesem Jahr (2011) in  der deutschen Independent-Produktion "Zombies from Outer Space" mit einer Rolle gewürdigt wurde.
Zu Beginn jeder Episode sah man einen Eilzug mit den berühmten, mit roten Kunstlederbänken ausgestatteten silbergrauen Eisenbahnwaggons, die heute fast schon aus dem deutschen Eisenbahnbild verschwunden sind, oder den so genannten feuerroten "Schienenbus", den es leider schon lange nicht mehr gibt, in den Bahnhof der fiktiven schleswig-holsteinischen Kleinstadt Lüttin einfahren, bei dem es sich in Wirklichkeit um den Bahnhof von Plön handelt. Die meisten Außenaufnahmen entstanden denn auch in Plön und Umgebung.


Familie Henning hält Kriegsrat

 

 

Heute betrachtet, bieten die Serien "Kleinstadtbahnhof" und die Nachfolgeserie "Neues vom Kleinstadtbahnhof" ein Fest für 70er-Jahre-Fans. Die Faltenröcke, Heidi Kabels hochgefönte und gefestigte Frisur, die Autos, die Wohnungseinrichtungen, die Eisenbahnzüge und die Stellwerke – all dies ist herrlich nostalgisch und versetzt einen zurück in die Zeit, als man selbst jung war – und wenn man dann noch dabei zuschaut, wie kleine Jungs am Zeitungskiosk in Micky Maus–Heften schmökern und heimlich die barbusigen Damen auf den Titelblättern so mancher Illustrierten beäugen und sich die Kinder das berühmte Eis am Stiel für 20 Pfennige holen, lacht einem das Herz im Leibe, und es entfährt einem unweigerlich ein: "Ja,  genau so war’s ..."
Die erste Staffel war erfolgreich bzw. beliebt genug, dass eine noch ausgefeiltere zweite Staffel folgte, die sich noch eingehender mit sozialen und gesellschaftlichen Themen befasste und in der auch der Gastwirt Gustav Henning ziemlich zurechtgestutzt wird ob seiner holprigen Art.

 

Autorin der Serie war Christa Stern, die nach Mitarbeit an Jerry Cotton–Filmen erste Erfahrungen als Autorin einer Familienserie gesammelt hatte und mit den Kleinstadtbahnhof–Geschichten wohl ihr Meisterstück ablieferte. Die stimmige Musik zur Serie stammt von Peter Thomas. 

Mit "Kleinstadtbahnhof" und "Neues vom Kleinstadtbahnhof" bringt Pidax eine beliebte ARD-Vorabendserie der 70er Jahre auf den Markt, die durch Qualität besticht, den Zuschauer mit auf eine nostalgische Reise in die 70er Jahre nimmt und ihn in dem Bewusstsein zurücklässt, dass sich die gesellschaftspolitischen Probleme von damals und heute doch gar nicht so sehr unterscheiden.

 

 

 

Wer jetzt Lust auf die beschriebene 70er-Jahre-Nostalgie und auf die schöne schleswig-holsteinische Landschaft bekommen hat, dem seien die DVDs sehr ans Herz gelegt. "Kleinstadtbahnhof" ist bereits erschienen, die zweite Staffel, die unter dem Titel "Neues vom Kleinstadtbahnhof" herauskam, erscheint Anfang Oktober bei Pidax-Film. Beide DVDs sind über diese Seite direkt bei Amazon zu bestellen, aber natürlich auch bei jedem anderen Händler, wie z. B.
 

 

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Pidax Serien-Klassiker: Kleinstadtbahnhof - Die komplette 1. Staffel [2 DVDs]

Pidax Serien-Klassiker: Neues vom Kleinstadtbahnhof - Die komplette 2. Staffel [2 DVDs]

An dieser Stelle noch einmal der Dank an Pidax-Film!

 

 

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Petra Nagel  ·  Feedback und Nachricht an mich   ·  Forum ·  Impressum · Datenschutz