Unsere große Schwester

19.05.14

Die erste Fernseherinnerung von Karin, Mitglied im TV-Nostalgie-Forum

Bildmaterial mit freundlicher Genehmigung von Pidax-Film

Aufgewachsen mit drei älteren Geschwistern, die alle schon im "besten" Fernseh-Alter waren, durfte "Klein Karin" bereits in frühen Jahren die ein oder andere Sendung im Fernsehen mit verfolgen. 

Und wenn mich heute jemand fragen würde, welches meine erste Fernsehserie war, an die ich mich aus Kindertagen erinnern kann, dann würde ich antworten: "Unsere große Schwester"!

Diese 13-teilige Familienserie wurde 1964 erstmals in den ARD-Regionalprogrammen ausgestrahlt (und laut Angaben im Internet 1966 wiederholt), und sie ist mir besonders deshalb in lieber Erinnerung geblieben weil die Hauptdarstellerin - Katrin Schaake - die große Schwester KARIN darstellte.   

 

Die Namensgleichheit veranlasste forthin meine Geschwister, mich als Jüngste damit aufzuziehen, mir neckend auf die Schulter zu klopfen und  als "Unsere große Schwester" zu betiteln. 

Hat mir das auch anfangs irgendwie nicht behagt, so merkte ich doch im Laufe der Serie, dass Karin ein sehr patentes Mädchen war und die Aufgabe, ihre drei elternlosen Geschwister großzuziehen, im Großen und Ganzen glänzend meisterte. Ich weiß, dass ich fortan ein wenig stolz war und gedacht habe, ALLE KARINS müssten wohl so tolle Mädchen sein!  

Wenn der Wochentag nahte, an dem die Serie wieder im Fernsehen lief, zogen mich meine Geschwister schon Stunden vorher auf und meinten: "Naaa? Kommste heut' wieder im Fernsehen???" So was bleibt irgendwie haften ...

 

 


Karin Stenzel (Katrin Schaake)

Als ich vor ein paar Jahren so langsam "nostalgische Züge" entwickelte, habe ich das Internet nach dieser Serie durchforstet, von der mir leider nur noch Katrin Schaake (sie wird übrigens im November schon 80 Jahre alt und war lange Jahre die Lebensgefährtin von Marius Müller-Westernhagen), Claus Ringer  als ältester Bruder (auch bekannt aus Sonderdezernat K1, danach ist er leider nicht mehr großartig in Erscheinung getreten) und - der immer noch aktive - Günter Schramm als Karins Verehrer in Erinnerung geblieben waren.

Auf der Suche nach der Serie bin ich dann auf das TV-Nostalgie-Forum aufmerksam geworden, wo ich meine Lieblingsserie sogar in meiner Vorstellung erwähnt habe ...

Dass sie nun als DVD erschienen ist, hat mich doch sehr erstaunt, waren die Informationen oder Nachfragen hierzu im Internet doch all die Jahre mehr als spärlich. Deshalb habe ich nie zu träumen gewagt, dass ich die Serie wirklich noch mal zu sehen bekomme.

 

Nun möchte ich Euch aber nicht länger auf die Folter spannen, sondern über den Inhalt der Serie plaudern:                                          

Bereits im Vorspann der Serie, hört man wie die Geschwister alle hilfesuchend nach "Kaaarin" rufen und sofort hat mich auch hier die Erinnerung (nach sooo vielen Jahren) wieder eingeholt … Auch meine Geschwister machten sich einen Spaß daraus, unter der Woche immer mal wieder aus allen Ecken unseres Hauses "Kaaarin" zu rufen!   

Erzählt wird hier die Geschichte der Familie Stenzel. Die vier Kinder müssen nach dem Tod der Eltern alleine zurecht kommen und die Aufgaben des Familienoberhauptes fallen der großen Schwester Karin zu. Unter der Aufsicht des Jugendamtes, muss sich die 23-jährige Karin um ihre drei jüngeren Geschwister kümmern, die da wären:

 

 


Vorne: die junge Elisabeth Volkmann als Karins Kollegin

Der 18-jährige Bruder Bernd (Claus Ringer) macht ein Praktikum im Maschinenbau und wartet auf die Aufnahme ins Technikum, um zu studieren. Die 16-jährige Schwester Sabine (Christa Höltl) ist Friseurlehrling und hat jede Menge Flausen im Kopf (ich weiß noch, dass ich sie früher unausstehlich fand, aus heutiger Sicht muss ich sagen, es waren die normalen Allüren eines Teenagers). Der kleine Bruder Tommy (Jan Koester) ist mit 9 Jahren das Nesthäkchen  der Familie und ein richtiger, naseweiser Lausbub.

Karin selbst arbeitet im Büro und hat dort auch eine nette, "schnatternde"  Kollegin (Elisabeth Volkmann, die schon damals das gleiche Rollen-Genre bediente wie später), und scheinbar "gut" verheiratet ist, denn sie ist immer sehr schick gekleidet und fährt sogar ein Käfer-Cabriolet (damals fand ich dieses Auto "göttlich" und aus meiner Erinnerung heraus hätte ich geschworen, das dieses Cabriolet zu Karins Verehrer - Dr. Freiberger - gehört, aber dem war nicht so, wie ich jetzt erstaunt feststellte).  

 

Auf Seite 2 geht es weiter mit Karins Erinnerungen und dem DVD-Tipp zur Serie!

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